Wie gelingt es, resiliente KI-basierte betriebliche Wissensmanagementsysteme zu entwickeln und nachhaltig in Unternehmen zu verankern?

Unter dieser Leitfrage fand das erste HYKOSY Meilensteintreffen bei unserem Projektpartner Armbruster Engineering in Bremen statt.

Im Pitchformat wurden die insgesamt 8 Use Cases des Projektes vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Anwendungsfelder reichen von der Service-Hotline über die Angebotserstellung bis zur Instandhaltung. Trotz dieser unterschiedlichen betrieblichen Kontexte begegnen uns immer wieder ähnliche Herausforderungen und Gestaltungsfragen:

🔹Wissen identifizieren: Welche Wissensquellen und Wissensträger sind für einen Anwendungsbereich relevant – und wie lässt sich dieses Wissen systematisch erschließen?

🔹Wissenstransfer gestalten: Wie können KI-basierte Systeme dazu beitragen, Wissen nicht nur verfügbar zu machen, sondern den Wissenstransfer langfristig in der Organisation verankern?

🔹Mensch-KI-Zusammenarbeit entwickeln: Wie verändern sich Aufbauen, Rollen und Verantwortlichkeiten durch den Einsatz solcher Systeme? Und wie lässt sich das Zusammenspiel von Mensch und KI sinnvoll gestalten?

🔹KI-Kompetenz aufbauen: Wie können Beschäftigte systematisch dazu befähigt werden, KI-basierte Wissensmanagementsysteme kompetent, reflektiert du eigenständig zu nutzen?

Die Pitches und anschließenden Diskussionen konnten uns bereits erste Antworten und Lösungsansätze bieten. Gleichzeitig hat der Austausch neue Perspektiven eröffnet und Fragestellungen sichtbar gemacht, denen wir uns im weiteren Projektverlauf widmen werden.

Eine zentrale Erkenntnis zeichnet sich dabei bereits ab: Die Einführung KI-basierter Wissensmanagementsysteme ist weit mehr als eine reine technologische Implementierungsfrage. Entscheidend ist, technische Entwicklung und organisationale Gestaltung von Anfang an zusammenzudenken.

Genau hier setzt unsere gemeinsame Arbeit in HYKOSY an: Wir möchten besser verstehen, welche technischen, individuellen und organisationalen Voraussetzungen geschaffen werden müssen und wie sich daraus tragfähige Lösungsansätze für resiliente KI-basierte Wissensmanagementsysteme entwickeln lassen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Projektpartner für den offenen, konstruktiven und inspirierenden Austausch!

Ein besonderer Dank gilt dem Team von Armbruster Engineering, das uns nicht nur so herzlich empfangen, sondern uns auch die Gelegenheit gegeben hat, Bremen von seiner besten Seite kennenzulernen.

Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte und darauf, die aufgeworfenen Fragen im weiteren Projektverlauf mit Wissenschaft und betrieblicher Praxis zu vertiefen!