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Alles VUCA oder was? Nichts ist so beständig wie der Wandel

Prof. Dr. Uta Wilkens im Podcast der IHK Mittleres Ruhrgebiet im Gespräch mit Ralf Düster, Mitglied der Geschäftsführung der Setlog GmbH.

Der aktuelle Podcast der IHK kann hier abgerufen werden. Findet sich aber auch auf allen bekannten Podcast-Plattformen:

Der Podcast ist aber natürlich auch auf anderen bekannten Podcast-Plattformen abrufbar:

Shownotes zur Episode:

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Dieser Spruch fasst gut zusammen, was sich hinter dem Akronym VUCA verbirgt. In erster Linie steht VUCA für Volatilität (volatility), Unsicherheit (uncertainty), Komplexität (complexity) und Mehrdeutigkeit (ambiguity). Damit sind die Eigenschaften gemeint, welche unsere moderne, digitale Welt am meisten prägen.

Volatilität bedeutet, dass stabile Zustände nicht mehr der Normalfall sind, was eine langfristige Planung erschwert oder gar unmöglich macht.

Unsicherheit beschreibt den Umstand, dass Qualifikationen, die eine Zeit lang ein gutes Einkommen ermöglicht haben, morgen vielleicht schon gar nicht mehr gefragt sind.

Komplexität bedeutet, dass der Zusammenhang von Ursache und Wirkung nicht länger gegeben ist. Stattdessen hängt alles irgendwie zusammen und Ziele werden immer öfter durch Experimentieren erreicht, statt durch langes Planen.

Ambiguität beschreibt die Zwei- oder Vieldeutigkeit der Welt, das Ende der Gewissheit. Vermeintliche Fakten entpuppen sich als falsch, objektive Sachlagen lassen sich, je nach Standpunkt, anders interpretieren.