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Lern- und Forschungslabor „Think Space“ für den Entrepreneurship-Kontext

 

Projektdauer: 06/2018 – 12/2019
Projektleitung: Prof. Dr. Uta Wilkens
Projektkoordination: Dr. Yvonne Braukhoff
Projektinitiierung: IAW und inSTUDIES
Finanzierung: VK Landesmittel, Lerninfrastrukturantrag „Think Space“, Simulationsumgebung für das Modul: Unsicherheitserfahrung und Bewältigungsstrategien im unternehmerischen Kontext; 49.000 €

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Hintergrund und Zielsetzung

Das Lern- und Forschungslabor „Think Space“, welches in Kooperation mit der Praxis entsteht, stellt eine völlig neue Lehr-Lern-Infrastruktur der Entrepreneurship Education dar. Der Aufbau der Laborumgebung "Think Space" als multimediale Lehr-, Lern- und Forschungsinfrastruktur für den Entrepreneurship-Kontext dient der innovativen Weiterentwicklung des inSTUDIESplus-Moduls "Unsicherheitserfahrung und Bewältigungsstrategien im unternehmerischen Kontext- simulationsbasierte Lernansätze" und wird an die Worldfactory als Transfer- und Gründungskonzept der Ruhr-Universität Bochum angegliedert. Das Labor erlaubt Studierenden die Auseinandersetzung mit Szenarien, die das Unsicherheitserleben im Gründungskontext erfahrbar machen. Das betrifft die Knappheit von Zeit, materiellen und immateriellen Ressourcen sowie die Gestaltung von Interaktionsprozessen. Die Szenarien und zu schaffende Laborumgebung orientieren sich an den Spielvarianten wie sie aus Escape Rooms bekannt sind und werden mit der Expertise des Gründerteams von Think Square entwickelt.

Kooperationspartner

Das Projekt steht unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Uta Wilkens und Dr. Yvonne Braukhoff, die die Kooperation mit dem Bochumer Escape Room-Anbieter Think Square geschlossen haben. Das Think Square-Team aus Absolventen der Ruhr-Universität Bochum zählt selbst zu den erfolgreichen Gründern der Region und weist eine hohe Expertise im Aufbau von Escape Rooms und deren Einsatz im Rahmen von Teamschulungen auf.

Beschreibung

Der besondere Anwendungsnutzen des Simulationslabor „Think Space“ liegt in der Stärkung des Praxisbezugs von Entrepreneurship Education und in der Generierung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Umgang mit Unsicherheit im Gründungskontext. Aus der Lernumgebung können eigene Forschungsdaten für Seminar- und Abschlussarbeiten und zur Professionalisierung von Entrepreneurship Education generiert werden. Zudem ermöglicht dieses Lehr- und Forschungskonzept, die Integration von Studierenden durch Selbst- und Fremderleben. Die forschende Begleitung ermöglicht es erfolgskritische Kompetenzen zu ermitteln und Ansätze zu deren Stärkung zu verfolgen. Aktuell bezieht sich die Entrepreneurship Forschung stark auf Gründer und vernachlässigt damit die Vorgründungsphase, in der Entscheidungen für oder gegen die Gründung getroffen werden. Im Gegensatz dazu wird der Untersuchungsansatz von „Think Space“ nicht durch eine Positivselektion von Gründern verzerrt, sondern berücksichtigt eine breitere Gruppe von Akteuren im Sample.

Einbettung

An der RUB stehen zur Durchführung des Kooperationsprojekts Mittel aus dem Förderprogramm Lerninfrastruktur, beraten durch die Qualitätsverbesserungskommission (QVK), iHv. 49.400 Euro bereit. Die durch die Aufbauphase zielt darauf ab, Infrastrukturausstattung zu schaffen, um einen neuen Lehr-Lernforschungsansatz zu verwirklichen, der den Umgang mit Unsicherheit im Gründungskontext realitätsnah simuliert. Als Einbindung in die Worldfactory werden für das Vorhaben die Räume 01/02 und 01/03 im UFO zur Verfügung gestellt. Die wissenschaftliche Betreuung durch Dr. Yvonne Braukhoff kann durch inSTUDIESplus-Fördermitteln (01.06.2018-31.12.2020) gewährleistet werden. Durch die Einbettung in das Modul „Unsicherheitserfahrung und Bewältigungsstrategien im unternehmerischen Kontext – simulationsbasierte Lernansätze“ werden Studierende aus 9 Fakultäten und insgesamt 17 Masterstudiengängen und Doktoranden der Research School erreicht.

Verstetigung

In der Zukunftsperspektive soll die Reichweite des Simulationslabors noch um weitere interessierte Studiengänge und um diverse Maßnahmen des Dezernates 6 erhöht werden. Der Laborbetrieb wird auch nach Auslaufen der Förderphase weitergeführt werden, indem die Nutzung der Szenarien in das bestehende Portfolio und als zusätzliches Angebot von Entwicklungsformaten für Organisationseinheiten und Teams integriert wird. Zudem verfolgt der parallele Aufbau eines Angebotskonzeptes für Trainings außerhalb der UARuhr das Ziel eine Refinanzierungsbasis für den kontinuierlichen Lehr-Forschungsbetrieb in der UARuhr zu gewährleisten. Dies schafft eine gute Ausgangsbasis für die langfristige Entwicklung von „Think Space“ zu einem fächerübergreifenden und curricular verankerten Ansatz des Forschenden Lernens in der UARuhr.

!Save the date!

Eröffnung des Think Space am 18.06. von 11.30-14.00h.

Den Flyer finden Sie hier.

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