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Regionalstrukturdatenanalyse und Regionalinnovation

Projektdauer: 10/2016 – 12/2020
Projektleitung: Prof. Dr. Uta Wilkens
Projektkoordination: Simon Rohde
Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Förderkennzeichen 01PL16072
Förderschwerpunkt: Weiterentwicklung transferorientierter Lehr-Lern-Formate an der Ruhr-Universität Bochum

 

Inhalt

Hintergrund und Zielsetzung

InSTUDIESplus

Mit dem Projekt inSTUDIESplus geht die qualitative Weiterentwicklung der Lehre an der RUB in die zweite Förderphase. Dabei stehen individuelle Profilbildungen in einer forschungsbasierten, praxisorientierten, interdisziplinären und internationalen Lehre besonders im Fokus.
Das Ziel von inSTUDIESplus ist es daher, Studierende in ihrer individuellen Profilbildung bestmöglich zu unterstützen, indem fachspezifische und fachübergreifende Angebote die unterschiedlichen Vorkenntnisse und Interessen der Studierenden berücksichtigen. Korrespondierend dazu wird die institutionelle Verankerung dieses Profilbildungsprozesses in den Curricula und Regelungssystemen der Fakultäten weiter forciert.

Maßnahmenfeld „In die Praxis“

Während es an der RUB über Fächergrenzen hinweg sehr ähnliche Vorstellungen von forschungsorientierter Lehre und Internationalisierung gibt, stellt sich dies bei der Praxisfundierung anders dar. In professionsorientierten Studiengängen (z.B. Medizin, Lehramt) assoziiert man damit konkrete Anwendungen und Erprobungen. In weniger professionsorientierten Fächern kann aus der Auseinandersetzung mit Praxis und praktischer Anwendung eine stärkere Motivation für das fachwissenschaftliche Studium erreicht werden. Gemeinsam ist den Fächern, dass sie die Frage des Transfers zwischen Wissenschaft und Praxis noch als nicht optimal gelöst sehen. Daher werden im Maßnahmenfeld „In die Praxis“ neue konzeptionelle Ansätze entwickelt, um die Verzahnung von Forschung und Wissenstransfer sowie Lehre und Praxis weiter auszubauen.

Regionalstrukturdatenanalyse und Regionalinnovation

Das Ziel dieses Moduls ist es, Transfer-Expertise in der Regionalentwicklung aufzubauen.
Es werden konzeptionelle Ansätze der Regionalanalyse unter der Verwendung von Struktur- und Befragungsdaten auf spezifische regionale Herausforderungen bezogen, um Gestaltungshinweise für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region zu geben. Dabei ist das Zusammenspiel zwischen Unternehmen, Institutionen, Akteuren und Infrastrukturkomponenten im Fokus. Die Struktur- und Prozessanalysen werden auf die unterschiedlichsten Regionen weltweit angewendet, um die spezifischen Interessen der Studierenden aufzugreifen.

Ausgetauscht, rückgekoppelt und weiter verbreitet werden die individuell oder in Gruppen erarbeiteten Ansätze zur Regionalinnovation über die WorldFactory® der Ruhr-Universität. Dabei haben die Studierenden eine aktiv gestaltende Rolle, beziehen Experten ein, organisieren Foren und übernehmen ggf. auch konkrete Aufgaben in der Regionalentwicklung. Der Aufbau methodischer und forschungsbasierter Kompetenzen wird hier zielgerichtet um Fähigkeiten zum Aufbau und zur Gestaltung von Netzwerken ergänzt.

Regional Innovation Transferveranstaltungen

Workshop Hochschulen und Entrepreneurship: Dienstag, 24.09.2019, 15:00. Mehr Informationen hier.

Alle Informationen zum Seminar finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Maßnahmefeld "In die Praxis" finden Sie hier.

 

Frühere Veranstaltungen

  • 15. Juli 2019: Abschlussveranstaltung des dritten Durchgangs: Wissen und Kompetenzen austauschen. Regional Innovation zeigt erneut Potenziale von Transfer in der Lehre. Die Newsmeldung finden Sie hier.
  • 20. Mai 2019: Gastvortrag “Startup Ecosystem Berlin – Highly attractive but low performing?!“ von Janina Sundermeier. Newsmeldung hier.
  • 11. Februar 2019: Regional Innovation: Austausch und Transfer bei der Abschlussveranstaltung. Die Newsmeldung finden Sie hier.
  • 03. Dezember 2018: Prof. Ron Boschma an der RUB: Smart Specialization Policy reconsidered. Die Newsmeldung finden Sie hier.
  • 22. Oktober 2018: Regional Innovation geht in die nächste Runde. Die Newsmeldung finden Sie hier.
  • 02. Juli 2018: Erfolgreicher Einstieg in „Regional Innovation“. Die Newsmeldung finden Sie hier hier.

Vorträge / Posterpräsentationen

  • Rohde, S. (2019). Regional Innovation: Transferorientiertes Lehr-/Lernformat zwischen Wissenschaft und Praxis. Gehalten auf der Symposium Transfer in die Lehre. Zumutung oder Chance?, Hegne. Klicken Siehier, um den Beitrag abzurufen.
  • Rohde, S., & Wilkens, U. (2019). Regional Innovation: Transferorientiertes Lehr-/Lernformat zwischen Wissenschaft und Praxis. Gehalten auf der Regeneration Hochschullehre. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik, Leipzig.

Regional Innovation: Didaktisches Konzept